|
Learn languages (via Skype): Rainer: + 36
20 334 79 74 or + 36 20 549 52 97
|
|
Die Geschichte der Drogen (des Rauschgifts)
Drogen: Alkohol, Heroin, Kokain, Haschisch, Nikotin,
Tein, Koffein, usw.
Sie hungerten, seit Wochen hatten sie nur sehr wenig, und
seit Tagen überhaupt nichts mehr gegessen. Sie waren schwach und gereizt.
Plötzlich ließ sich lautes Geschrei hören. Alle liefen hin, so schnell ihre
Füße sie trugen. Einer lag am Boden neben einem Strauch und machte ein
zufriedenes Gesicht. Ein andermal starb einer oder lag ein paar Stunden wie
im Koma. Wenn er wieder aufwachte, erzählte er, was er gesehen, gefühlt oder
in seiner Traumwelt erlebt hatte. Sehr oft stellte man sich vor, im Jenseits
gewesen zu sein. Manchmal war man am nächsten Tag tot, halbtot oder fühlte
sich hervorragend. Aber das Bedürfnis, dieses Erlebnis zu wiederholen, war
unwiderstehlich. Von Zeit zu Zeit bezahlte man sogar ein ganzes Haustier, um
in den Besitz der begehrten Pflanze zu kommen. Die teils abstumpfende,
aufputschende oder halluzinogene Wirkung ließ den Menschen alles von einem
anderen Blickwinkel sehen. Die anderen betrachteten die unter Drogen stehende
Person und waren gespannt auf ihre Erzählungen.
Alles was wir essen, trinken, über die Haut einnehmen
oder einatmen, hat irgendeine Wirkung und für bestimmte Genüsse wurde oft
viel bezahlt oder es wurde aus verschiedensten Gründen zu verschiedensten
Zeiten in verschiedenen Kulturen ganz oder wie der Kaffee im Barock in Europa
nur den Frauen verboten.
Bei den Naturvölkern benutzte es der Schamane, wenn er
sich nicht zum Beispiel durch Tanz in einen Trance-Zustand versetzen konnte.
Bei den Türken wurden einem Krieger in einem halbbewussten Zustand schöne Frauen
in einem Rosengarten präsentiert, um ihm zu zeigen, wohin er komme, wenn er
im Namen Allahs stürbe.
Die Sache beginnt, interessant zu werden, als europäische
Handelsmächte daraus ein Geschäft machten.
- Kaffee wurde
in Südamerika oder Afrika angepflanzt und Kakao aus Südamerika in Afrika in
den eigenen Kolonien heimisch gemacht, um nicht bei der Konkurrenz einkaufen
zu müssen.
- Tabak wurde
zuerst billig angeboten, um dann die Preise nach oben zu treiben, wenn der
Kunde sich daran gewöhnt hatte.
- Für das in
Indien hergestellte Opium gab es in Europa noch keinen richtigen Markt,
deshalb wurde es nach China eingeführt, um es gegen Seide, Porzellan und
Edelmetalle zu tauschen, die dann in Europa angeboten werden konnten. Aber
Genusswaren, die nicht weiterverarbeitet werden, sondern sozusagen in die
Luft geblasen oder anderweitig vom Organismus in wertlosen Urin und Kot
umgewandelt werden, vermehren den Reichtum eines Landes nicht, sondern
verringern ihn. Dies bemerkte auch der chinesische Kaiser und wollte die
Einfuhr von Opium verbieten, worauf die Engländer mit einem militärischen
Angriff reagierten, woraus dann 1839 – 42 der erste und 1856 – 60 der zweite
Opiumkrieg entstand.
- Während
Napoleon Europa in der Hand hielt, zwang er alle von ihm besetzten Länder,
die Einfuhr von Kaffee, Tee und Tabak zu verbieten, weil diese nämlich aus
englischen Kolonien stammten.
- Die Vietkong
in Indochina finanzierten ihren Befreiungskrieg gegen Franzosen und
Amerikaner durch das bei ihnen produzierte Heroin, wonach die Amerikaner
Napalmbomben warfen, um, die Anbaufelder zu zerstören und dieses frühere
Medikament gegen Halsschmerzen als Droge in Amerika verboten.
- Die
Libanesen verkauften Haschisch für ihren Bürgerkrieg.
- Genauso
taten es die Kurden in der Türkei, zuerst mit Haschisch und dann mit Heroin.
- Oder die
Freiheitsbewegungen in Südamerika, die mit Kokain handelten, um gegen die
Faschisten, wie zum Beispiel Pinochet, zu kämpfen.
- Der Diktator
von Panama, Noriega, wurde wegen angeblichen Kokainhandels in den U.S.A.
interniert.
Heute werden Drogen immer weitgehender legalisiert, weil
man einfach endlich erkannt hat, dass man sich und der Gesellschaft mit der
Kriminalisierung eigentlich nur schadet. Aber nein! Jetzt fängt man in Europa
mit Zigaretten an, weil die nicht hier angebaut werden. Stattdessen wirbt man
für die Droge Alkohol als Heilmittel!
Was für ein wirtschaftliches Durcheinander!
|
|
Else
|
|
Else
|
|
Else
|
|
Else
|
|
Else
|
Montag, 2. Februar 2015
Abonnieren
Kommentare (Atom)